Energiespeicherung: Power to Heat

Die Speicherung von Energie wird immer wichtiger. Dabei werden durch die Industrie immer neue Verfahren entwickelt, die zu einer flexiblen Speicherung von Energie beitragen sollen. Hauptziel ist dabei vor allem, überschüssige Energie für die spätere Verwendung zu sichern. Eine der neueren Technologien zur Speicherung von Energie ist dabei das sogenannte Power-to-Heat-Verfahren. Wie dieses genau funktioniert und welche Vorteile es bietet, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Flexibler Wärmespeicher

Power-to-Heat (auch PtH oder P2H genannt) bedeutet auf Deutsch so viel wie „Elektroenergie zu Wärme“. Damit ist auch schon beschrieben, was Power-to-Heat genau macht. Es nimmt elektrische Energie und wandelt diese in Wärme um. Dies kann etwa durch die Nutzung eines Elektrokessels oder eine Wärmepumpe erfolgen. Diese Wärme kann dann direkt zur Beheizung von Häusern genutzt werden. Damit können fossile Brennstoffe wie Erdgas und Kohle ersetzt werden, wodurch CO2 eingespart wird.

Alternativ kann die elektrische Energie aber auch in Wärme überführt werden. In diesem Fall sind die Power-to-Heat-Anlagen mit einem Wärmespeicher gekoppelt. Darin wird die aus elektrischer Energie gewonnene Wärmeenergie dann für lange Zeit gespeichert. Diese gespeicherte Wärmeenergie kann anschließend etwa durch Nah- oder auch Fernwärmenetze wieder eingespeist und dann von Haushalten genutzt werden. Darüber hinaus können so auch sehr große Industrieanlagen mit Wärme versorgt werden. Damit ist die Technologie sehr flexibel und gut dafür geeignet, die gesamte Gesellschaft mit Energie über längere Zeiträume zu versorgen.

Die Power-to-Heat-Technologie ist damit sehr flexibel einsetzbar und verfügt über einen hohen Wirkungsgrad. Er macht diese Art der Energiespeicherung zur aktuell bevorzugten, wenn es um den Klimawandel geht. Es dürfte daher in den kommenden Jahren zu immer mehr Investitionen in diesem Bereich kommen, wodurch sich die Anzahl der Power-to-Heat-Anlagen deutlich erhöhen sollte. Dafür spricht auch die Tatsache, dass sich diese Anlagen sehr gut mit anderen Technologien kombinieren lassen, wodurch sich die Flexibilität für den Menschen noch einmal erhöht.